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Blues

Es gibt wohl kaum einen bedeutenden Jazz-Musiker, der nicht ein Gefühl für und eine Verbundenheit mit dem Blues hätte. Ganz vereinfacht gesagt, ist der Blues die Quintessenz des Jazz. Meist sind Blues-Stücke auf einem 12-taktigen Akkordgerüst aufgebaut. Der Blues ist seinem Wesen nach die Musik eines unterprivilegierten Proletariats. Die Texte des Blues handeln ohne Schönfärberei vom "direkten Leben". Vorläufer all dessen ist der Work-Song - Lieder, die die Schwarzen bei ihrer Arbeit auf den Feldern sangen, weil ihnen die Arbeit durch den Rhythmus des Gesanges leichter von der Hand ging. Pioniere des Blues waren Big Bill Broonzy, Bukka White, Leadbelly, Blind Willie McTell oder auch Elmore James, die sich überwiegend selbst auf der Gitarre oder der Mundharmonika begleiteten. Im Blues gibt es viele verschiedene Stil-Richtungen wie Country Blues, Folk Blues, Chicago Blues, Big City Blues, Urban Blues oder Mississippi-Blues. Der Blues hatte nicht nur auf den Jazz, sondern auf die gesamte Populärmusik einen unschätzbaren Einfluss.

Wichtige Blues-Musiker sind:

Muddy Waters, B. B. King, Lightnin´ Hopkins, John Lee Hooker, Big Joe Turner, Big Joe Williams, Bessie Smith, Buddy Guy.